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Schutzraum wurde im Jahre 1941 durch die deutschen Behörden als
Luftschutzraum für die deutsche Zivilbevölkerung Stettins vollendet.
Dabei wurden höchstwahrscheinlich für diesen Bunker auch einige
ältere Gänge, die noch aus früheren Jahrhunderten stammten, mitverwendet.
Als der Bunker 1941 mit nahezu unvorstellbaren Mengen Stahlbeton
errichtet wurde, nutzten die Erbauer alte Korridore aus dem 19.
Jahrhundert.
Der Schutzraum ist auf fünf
Stockwerke verteilt. Von seinem höchsten Punkt, dem Ausgang am Zawiszyplatz
/ Kirchplatz bis hinab zum Boden unter der Erde beträgt der Höhenunterschied
17 Meter. Seine Wände sind 3 Meter dick und die Decke ist 2,80 Meter
stark. Der grösste Lange von Korridor mißt etwa 100 Meter. Der Luftschutzraum
ist 2.500 Quadratmeter groß und hat einen Nutzfläche von 1.900 Quadratmetern.
Nach der Übernahme Stettins durch Polen wurde der Luftschutzraum
nach recht kurzer Zeit
einen Atomschutzbunker umgewandelt. Bis zu Beginn der neunziger
Jahre fanden hier Schulungen des polnischen Zivilschutzes statt.
Im Schutzraum gibt es noch immer einige Geheimnisse. So weiß man
bis heute nicht genau, wohin die vermauerten Übergänge führen.
Die Anlage ist die größte Zivilschutzanlage aus der Zeit des 2.
Weltkrieges auf dem Gebiet des heutigen Polens.
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